Deutschlands Sommerhäuser – lieber verschenken als vererben.

„Was passiert mit meinem Sommerhaus, wenn ich einmal nicht mehr bin?“ Diese Frage stellt sich so mancher Besitzer eines deutschen Sommerhauses. Wir wollen heute über zwei Möglichkeiten sprechen sein Eigentum, in diesem Falle sein Sommerhaus, der nachfolgenden Generation zu übertragen.

Die eine Variante ist das klassische Vererben und eine andere ist das Verschenken.

Das klassische Vererben einer Immobilie in Deutschland kommt aus der Mode

Das Problem beim Vererben eines Sommerhauses in Deutschland ist die Erbschaftssteuer. Diese Steuer kann einem die Freude nach dem Erhalt der Immobilie schnell wieder nehmen. Für viele nimmt diese Steuer sogar bedrohliche Ausmaße an.

Denn, wenn das Ferienhaus über viele Jahre nicht mehr genutzt worden ist, da der Besitzer seine letzten Jahre in einem Heim verbracht hat, ist der Zustand des Sommerhauses oft nicht mehr der Beste. Dann kommen auf den neuen Eigentümer nicht nur die Steuern, sondern auch noch die Renovierungskosten zu.

Das kann für viele Erben zu viel sein

In solchen Fällen muss dann schnellstmöglich verkauft werden. Das Ganze dann meist zu schlechten Bedingungen, da das Sommerhaus renovierungsbedürftig ist und der potenzielle Käufer schnell merkt das hier ein Not-Verkauf stattfindet. Das kann sich nochmal zusätzlich auf den Kaufpreis auswirken.

Mehr Sinn ergibt es oft, wenn das Sommerhaus verschenkt wird

Denn das Verschenken eines Sommerhauses findet schon zu Lebzeiten statt. Hier kann der Beschenkte schon viel früher Verantwortung für sein neues Sommerhaus übernehmen und es stressfreier in Schuss halten.

Zusätzlich spart er sich die Erbschaftssteuer und kann das ersparte Geld in seine neue Immobilie investieren. Das alles ohne Zeitdruck. Denn im Falle von Vererbung möchte das Finanzamt nicht lange auf sein Geld warten.

Aus diesen Gründen setzt sich seit Jahren in Deutschland der Trend des Verschenkens fort. Betroffene Familien sollten sich allerdings beeilen, denn es ist nur eine Frage der Zeit bis das der Gesetzgeber die Schenkung steuerlich gleich setzen wird.

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